
18. Juli - Ich hab gerade versucht, mich mit AOL zu verbinden. Ich habe gehört, es ist der beste online Service. Es gibt sogar eine Gratis-CD! Ich hebe sie besser auf, fuer den Fall, dass ich keine mehr bekomme. Ich kann mich aber nicht verbinden. Ich weiss nicht, was nicht geht.
19. Juli - Der Typ beim Tech-Support sagt, mein Computer braucht ein Modem. Ich seh nicht ein wozu. Der Kerl will mich verarschen. Wie blöd glaubt der dass ich bin?
22. Juli - Also gut, ich hab mir so'n Modem gekauft. Ich komm aber nicht drauf, wo's reingehört. Es passt weder in den Bildschrim noch in den Drucker.
23. Juli - Ok, Modem steckt drin. Der 9jährige von nebenan hat's gemacht. Aber es geht immer noch nicht. Ich kann nicht “online” gehen.
25. Juli - Der 9jährige hat mich jetzt mit AOL verbunden. Er ist um längen cleverer als der Typ, der mir das Modem angedreht hat. Der hat kein Wort über Kommunikationssoftware verloren. Wette, der hat keinen Schimmer davon gehabt. Und warum gibt's da 2 Telefonkabelbuchsen auf der Rückseite vom Modem wenn man nur eine braucht? Ausserdem klingt der Wählton echt beknackt. Diese Modemhersteller sind echt blöd. Sogar der Kleine hat's am Ton gemerkt.
26. Juli - Was issn das Internet? Ich hab geglaubt, ich bin bei AOL. Nicht beim Internet. Jetzt bin ich'n bisserl durcheinander.
27. Juli - Der 9jährige hat mir jetzt dieses AOL Zeugs gezeigt. Der muss echt ein Genie sein. Ich hab's ihm gesagt. Er sagt, verglichen mit mir is er es. Bengel!
28. Juli - Ich hab's heute mit “nem chat” probiert. Ich hab praktisch in den Computer gebrüllt, aber nix ist angekommen. Vielleicht brauch ich ein Mikrophon.
29. Juli - Ich hab jetzt das “usenet” gefunden. Wo bin ich jetzt? AOL, Internet oder usenet? Ich bin aus dem usenet wieder ausgestiegen, schliesslich bin ich bei AOL, nicht usenet.
30. Juli - Diese Leute im usenet schaffen's irgendwie, alles in Grossbuchstaben zu schreiben. Wie machen die das? Haben die'ne andere Tastatur?
31. JULI - ICH HABE DEN COMPUTERHERSTELLER ANGERUFEN UND MICH BESCHWERT, DASS ICH KEINE GROSSBUCHSTABENTASTEN HAB. DER HAT GESAGT ES IST DIE “CAPS LOCK” TASTE. WARUM STEHT NICHT “GROSSBUCHSTABEN” DRAUF? AUSSERDEM IST MEINE EINE SHIFT-TASTE GROESSER ALS DIE ANDERE. ER MEINT, DAS IST'N STANDARD. ICH HAB GESAGT, ICH WILL KEIN STANDARTTEIL, FUER DEN PREIS DEN ICH GEZAHLT HAB VERLANG ICH WAS BESSERES. MUSS EINE WICHTIGE BESCHWERDE GEWESEN SEIN, ICH HAB GEHöRT WIE ER ANDERE MITARBEITER ZUM GESPRAECH HINZUGERUFEN HAT.
1. AUGUST - ICH HABE DAS “USENET ORAKEL” GEFUNDEN. BEHAUPTET, ALLE FRAGEN DER WELT BEANTWORTEN ZU KOENNEN. ICH HABE 44 ANFRAGEN GESCHICKT.
2. AUGUST - ICH HABE EINE GRUPPE REC.HUMOR. GEFUNDEN. ICH HABE DEN “CHICKEN CROSSES THE ROAD” WITZ HINGESCHICKT. ICH WAR NICHT SICHER, OB ICH ALLES RICHTIG GEMACHT HAB, ALSO HAB ICH'S SICHERHEITSHALBER NOCH 56 MAL GESCHICKT.
3. AUGUST - ICH HOERE IMMER WIEDER VOM WORLD WIDE WEB. HAETTE NIE GEDACHT, DASS SPINNEN SO GROSS WERDEN.
4. AUGUST - DAS ORAKEL HAT GEANTWORTET. WAR DAS UNHOEFLICH!!! ICH WAR SO SAUER, DASS ICH EINE RECHT UNFREUNDLICHE POST AN REC.HUMOR.ORACLE GESCHICKT HAB. UM SICHERZUGEHEN, HAB ICH SIE 34 MAL GESCHICKT.
5. AUGUST - EINER HAT GESAGT, ICH SOLL DAS “FAQ” LESEN. ALSO, UNHOEFLICH BRAUCHEN DIE NICHT WERDEN!
6. AUGUST - EINER DIESER IDIOTEN HAT GESAGT, ICH SCHREI DIE GANZE ZEIT. WAS FUER'N IDIOT, ICH SCHREI NICHT. ICH REDE NOCH NICHT MAL! ICH TIPPE NUR! WER LAESST DIESE ARSCH... INS INTERNET?
7. August - Wozu gibt's eine Caps-Lock Taste, wenn man sie nicht benutzen soll? Ist wahrscheinlich nur so'n Extra das nix bringt, das man aber bezahlen muss.
8. August - Ich hab grad einen Brief mit “Make Money Fast” bekommen. Ich bin echt aufgeregt, dass sich jemand so über mich Gedanken macht!! Ich werd echt bald stinkreich werden, schicke dem das Geld und poste das Ganze in alle Newsgrops die ich kenne!
9. August - Ich hab jetzt ein signature file. Ist nur knapp 6 Seiten lang, da muss ich noch dran arbeiten.
10. August - Ich hab gerade die NG alt.aol.sucks gelesen. Echt, nach ein paar dieser Posts bin ich echt dafür, dass man aol von dieser Welt vertilgen und auslöschen soll. Ich frag mich nur was ein aol ist.
11. August - Ich hab mal gefragt, wo man Informationen herbekommt. Jemand sagte, ich soll mal ftp.netcom.com anschauen. Ich hab gesucht, aber die Newsgroup gibt's einfach nicht. Vielleicht wollt mich der verarschen.
12. August - Ich habe eine Nachricht an alle usenet Gruppen geschickt und gefragt wo die ftp.netcom.com NG ist. Hoffentlich hilft mir wer. Die Typen auf rec.humor haben meinen Witz nicht lustig gefunden. Wahrscheinlich stehen die nur auf zweideutige Witze. Ein paar haben sich über die 56 postings aufgeregt und echt schlimme Worte benutzt.
13. August - Ich hab meine Anfrage über ftp.netcom.com wiederholt. Ich habe gestern nämlich vergessen mein neues Signaturfile anzuhängen. Das ist jetzt 8 Seiten lang. Ich bin mir sicher, jeder wird mein Lieblingsgedicht genauso faszinierend finden wie ich. Sobald ich Zeit hab, werd ich meine Lieblingsgeschichte als Sigfile abtippen.
14. August - Irgend so ein Spinner hat mich angerufen und gesagt, er sperrt meinen Account weil ich mich so auffuer. Ich hab nachgeschaut, account heisst Konto. Ich hab bei dem kein Konto. So ein Trottel. Aber mein Internet geht jetzt nicht mehr. Ich frag mich, warum...
Aus dem Tagebuch eines Internet-Users
Der Unterschied zwischen Mann und Frau aus Kellnersicht
20.00 Uhr, Damentisch
Kellner: "Guten Abend, die Damen, was darf es denn sein?"
Frau 1: "Oh, ein Glas Sekt."
Frau 2: "Nee, wir warten noch."
Frau 1: "Also doch ein Glas Sekt."
Kellner: (geht)
(20.03 Uhr, Herrentisch)
Kellner: "Hallo!"
Mann 1: "Hallo!"
Kellner: "Und?"
Mann 1: "Zehn Bier!"
Kellner: (bringt Bier)
Mann 1: "Was krigste denn?"
Kellner: "18"
Mann 1: (gibt 20 €) "stimmt"
Kellner: "Danke"
(20.10 Uhr, Damentisch)
Kellner: "Haben die Damen etwas gefunden?"
Frau 3: "Haben Sie Cola light?"
Kellner: "Nein."
Frau 3: "Warum nicht?"
Kellner: "Keine Ahnung, ich bin nur Kellner."
Frau 3: "Dann nehme ich eine Apfelsaftschorle, aber mit wenig Apfelsaft."
Frau 1: "Oh, die nehme ich auch. Bei mir können Sie mehr Saft Reinmachen."
Kellner: "Selbstverständlich."
Frau 5 zu Frau 2-4 und 9: "Trinkt ihr auch Sekt?"
Frau 9: "Ja."
Frau 2: "Ja."
Frau 4: "Nein, ich habe Migräne."
Frau 1: "Dann nimm doch einen O-Saft."
Frau 9: "Oh, ja, ich will auch einen O-Saft."
Frau 4: "Nee, ich nehme ein stilles Wasser."
Kellner: "Haben wir leider nicht."
Frau 4: "Warum nicht?"
Kellner: "Keine Ahnung, ich bin nur Kellner."
Frau 4: "Na gut, dann nehme ich doch einen Sekt mir O-Saft"
Frau 5: "Dann nehmen wir ne Flasche."
Kellner: "Soll ich ihnen dann eine kleine Flasche O-Saft dazu bringen?"
Frau 5: "Warum?"
Kellner: "Weil wir keine Flasche fertig gemischten Sekt mit O-Saft haben."
Frau 5: "Na, dann lassen Sie den O-Saft weg."
Frau 9: "Dann nehme ich aber noch ein Wasser dazu."
Frau 10: "Ich auch."
Frau 7: "Ich auch, oder... Sie haben kein stilles Wasser?"
Kellner: "Nein, nur stillen Sekt. Wir nennen das in der Fachsprache Weißwein."
Frauen 1-1ß: "??????"
Kellner: (denkt: War doch klar, dass die das nicht raffen) "Und die anderen Damen?"
Frau 3: "Einen Süßgespritzen."
Frau 6: "Einen Sauergespritzten."
Frau 8: "Eine Cola light."
Kellner: "Wir haben leider keine Cola light."
Frau 8: "Warum nicht?"
Kellner: "KEINE AHNUNG, ICH BIN NUR KELLNER."
Frau 8: "Dann nehme ich ein Radler mit wenig Bier."
Kellner: (geht und versucht sich den Scheiß zu merken)
(20.18 Uhr, Herrentisch)
Mann 3: (brüllt durch den Saal) "Mach noch ne Runde!"
Kellner: "Jo." (geht, holt zehn Bier, stellt diese wortlos ab, während Mann 3 20 € aufs Tablett legt)
(20.25 Uhr, Damentisch)
Kellner: (bringt die Getränke) "Sooo, die Damen, wer hatte denn das Radler?"
Frau 1-10: "schnatter... schnatter... schnatter..."
Kellner: "WER HATTE DENN DAS RADLER?"
Frau 1-10: "...???" (Vollkommen überrascht, dass ein Herr mit einem Tablett vor dem Tisch steht und das Damenkollektiv ansieht)
Kellner: "DAS RADLER?"
Frau 7: "Petra, hattest Du nicht das Radler?"
Frau 8: "Oh ja, mein Radler, hihihi!"
Kellner: (Stellt das Radler und die anderen Getränke auf dem Tisch ab und denkt: sollen die das Zeug doch selber verteilen)
Frau 3: "Und wo ist meine Cola light?"
Kellner: (atmet tief ein und wieder aus) "Wir haben keine Cola light UND ICH WEISS AUCH NICHT WARUM!"
Frau 3: "Dann nehm ich..."
Kellner: "Sie haben schon gewählt und es ist auch schon da."
Frau 3: "Oh."
Frau 8: "Was macht das denn?"
Kellner: "Zusammen oder getrennt?"
Frau 8: "Nur das Radler."
Kellner: "1,80 bitte."
(Die Dame wühlt in der Handtasche nach dem Geldbeutel und drückt dem Kellner 2 € in die Hand. Der Kellner gibt ein 20 Cent Stück zurück, worauf die Dame ein 10 Cent Stück sucht um dieses dem Kellner als Trinkgeld zu überreichen.)
Kellner: "So, der Rest?"
Frau 5: "Ich zahle die Hälfte vom Sekt, ein Mineralwasser und den Sauergespritzten."
Frau 2: "Wieso die Hälfte, wir sind doch drei, die wo Sekt trinken!"
Frau 5: "Oh ja, stimmt, dann zwei Drittel der Flasche, ein Mineralwasser und den Süßgespritzten."
Frau 2: "Dann zahle ich das letzte Drittel von dem Sekt."
Kellner: (rechnet angestrengt und versucht die Ruhe zu bewahren) "Dann bekomme ich 7,63 € von Ihnen und von Ihnen 4,33 €."
Frau 2: "Warum haben Sie denn so unrunde Preise? Das ist ja unpraktisch."
Kellner: "Das ist halt so bei einem Drittel von 13 €. Normalerweise teilen sich nicht drei Leute ein Getränk."
Die restlichen Damen zahlen in ähnlicher Weise ihre Getränke, lassen sich dabei das Rückgeld stets geben und entscheiden sich vereinzelt zu einem Trinkgeld von bis zu 20 Cent. Somit entsteht ein Gesamttrinkgeld von 45 Cent.
(20.45 Uhr, Herrentisch)
Mann 4: "Mach mal zehn Bier und zehn Hütchen und was du trinkst."
Kellner: (nickt und holt Getränke)
Kurze Zeit später stellt er zehn Bier und elf Hütchen ab. Mit dem elften Hütchen stößt er mit der Runde an.
Mann 4: "Was macht das?"
Kellner: "Füm-un-fetsisch-fufsisch!"
Mann 4: (gibt einen 50 € Schein) "Gib mir drei raus."
Kellner: (gibt 3 €) "Dank Dir!"
Der Abend geht in ähnlicher Weise bis in die frühen Morgenstunden weiter. Am Herrentisch werden insgesamt zehn Runden Bier und fünf Runden Hütchen getrunken. Die Aufzählung der am Damentisch getrunkenen Getränke entfällt aus zwei Gründen:
Das verflixte siebente Jahr
Scheinbar hat eine Abgeordnete der bayrischen CSU festgestellt, dass es das verflixte siebente Jahr in der Ehe tatsächlich in sich hat.
Vielleicht mangels anderer, parteipolitischen Ideen, hievt sie nun die Erkenntnis aufs Podest und tritt für eine „Ehe auf siebenjährige Probe“ ein.
Wie es Politiker meistens tun, hat sie sich diese Schlagzeile ausgedacht und nun geht es erst richtig in die Tiefe. Es gibt da nämlich eine Menge ungeklärter Fragen über den Modus.
Aber, dafür wird sicherlich eine Arbeitsgruppe oder ein Ausschuss gegründet der vorsorglich erst einmal ein teures Gutachten erstellen lässt. Dann wird das in ein Gesetz gegossen und dem Staatsbürger serviert.
Aber, man überlege sich als kleiner Mann/Frau, die es nun ja letztendlich betrifft, wie das Resultat aussehen könnte. Also...
Mann trifft Frau, beide verlieben sich und heiraten. Sie bekommen nun beide im ersten Jahr den Status 1/1.
Mann trifft andere Frau, beide verlieben sich. Frau hat schon eine Ehe hinter sich und wurde im fünften Ehejahr geschieden und hat den Status 1/5
Angenommen der Idealfall: Es ist beim Mann soeben das siebente Ehejahr zu Ende und er kann ohne große Probleme einen Schritt von der Frau 1/7 zu Frau 2/5/1 machen, 2/5/1 deshalb, weil es für die Frau die zweite Ehe ist und sie die Ehefrau Nr. 2 für den Mann 1/7 wird, der nun den Status 2/7/1 hat. (Erklärung: Zweite Ehe nach sieben Jahren mit erster Frau und erstes Jahr für den Mann 2/7) usw. usw.....
Bei mehreren Ehen, mit verschiedenen Partnern wird der Status immer verwirrender und die Frage nach dem Status kann ein Trauma auslösen. Kinder bekommen den Status der Eltern, nur noch zusätzlich jedes eine laufende Nummer, je nach Geburtsfolge. Erstes Kind: 1/3/1. (Erklärung: Erstgeborenes Kind aus erster Ehe, im dritten Jahr).
Schwierig wird es bei Patchwork-Familien. Da kann es sicher Kinder geben, die auf ihrem Kinderausweis eine Statusbezeichnung haben, die keiner mehr zurück Verfolgen kann.
Unlösbar scheint aber die Lösung des Problems über den ökonomischen Status nach sieben Jahren. Das Haus ist halb fertig, die Schulden nur zu einem drittel abbezahlt und das Auto ist über die Schwiegereltern geleast.
Treten nun die nun auftretenden neuen Lebenspartner in den Kreditvertrag der Ehepartner 1/7, der nun Ehepartner 2/7/1 bei einer anderen Partnerin ist, ein? Oder übernimmt Ehepartner 2/7/1 die Schulden der Ehe seiner neuen Partnerin 2/5/1?
Also, eines ist sicher! Es wird viele Nervenzusammenbrüche bei den Angestellten der Kreditinstitute geben. Und nach sieben Jahren neuer Ehe, fängt das Spiel wieder von vorne an.
Zum Schmunzeln - nicht nur im Urlaub:
Touristengebet
.....Himmlischer Vater, schau herab auf deine bescheidenen und gehorsamen Diener, denen es auferlegt ist, diese Erde zu bereisen, Aufnahmen zu machen, Postkarten zu schreiben, Andenken zu kaufen und in bügelleichter Wäsche herumzuspazieren.
.....Wir bitten dich, Herr, darauf zu achten, dass unser Flugzeug nicht entführt wird, dass unser Gepäck nicht verloren geht und unser Übergepäck unbemerkt angenommen wird.
.....Gib uns heute göttliche Führung in der Auswahl der Hotels und veranlasse, dass unsere Vorbestellungen auch eingehalten werden. Gib uns Kraft, die Museen, die Kathedralen, die Paläste und Schlösser, die in unserem Reiseführer als absolutes “Muss” angeführt sind, zu besuchen. Und wenn wir ein historisches Denkmal auslassen, um den gewohnten Mittagsschlaf einzuhalten, habe Mitleid mit uns, oh Herr, denn unser Fleisch ist schwach.
.....Für Ehemänner: Lieber Gott, halte unsere Frauen vom Einkaufsbummel fern und schütze sie vor Gelegenheitskäufen, die sie nicht brauchen oder die wir uns nicht leisten können. Führe sie nicht in Versuchung, denn sie wissen nicht, was sie tun!
.....Für Ehefrauen: Allmächtiger Gott, bewahre unsere Ehemänner davor, dass sie fremde Frauen anschauen und sie mit uns vergleichen. Erspare ihnen, dass sie in Cafes und Nachtlokalen verrückt spielen, vor allem aber vergib ihnen nicht ihre Sünden, denn sie wissen genau, was sie tun!
.....Und wenn unsere Reise vorüber sein wird und wir zu unseren Lieben nach Hause zurückkehren, gewähre uns die Gunst, jemanden zu finden, der unsere Dias anschaut und sich unsere Geschichten anhört, damit unser Leben als Tourist nicht vergeblich gewesen ist!
(aus Brücke Nr. 4 / 1997, Quelle unbekannt
Dieser kleine Artikel über den Wandel der Schulsysteme löste bei seinem Erscheinen in der Brücke Nr. 4 /1998 eine heftige Diskussion aus. Dabei war er eigentlich nicht so Ernst gemeint sondern eher als Satiere gedacht. Ober sollte doch ein bischen Wahrheit......? Na lesen sie mal selbst!
Es gipt keine Katofeln mer
Nach der Mengenlehre nun die Rechtschreibreform. Hier einige Beispiele für Schulreformen im Wandel der Zeit.
...Volksschule 1960: “Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 Mark. Berechne den Gewinn!”
...Realschule 1970: “Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn?”
...Gymnasium 1980: “Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Feldfrüchte für eine Menge Geld (G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G gilt: G ist 1. Die Menge der Herstellungskosten (H) ist umzehn Elemente geringer als die Menge G. Zeichnen sie das Bild der Menge H als die Teilmenge der Menge um G und geben sie die Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnsumme?”
...Gesamtschule 1990: “Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 Mark und der Gewinn 10 Mark. Unterstreiche das Wort -Kartoffel- und diskutiere mit deinem Nachbarn darüber!”
...Schule 2000 (nach einführung der Rechtschreibreform): “Ein kapitalistisch priwiligirter bauer bereichert sich an einen sack katofeln um zehn euros. Untersuch den tekst auf inhaltliche felers, korigiere das aufgabengestaltung unt demmostriere gegn die lösunk.”
...Schule 2010: “es gipt keine katofeln mer.”
(Quelle: Brücke Nr.4/1998. Verfasser unbekannt)
Tagebuch: 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch
8. Dezember 18.00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.
9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick!
Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen, war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig frei geschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus.
Was für ein tolles Leben!
12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorge machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben.
Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Hermann sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist.
Hermann ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben!
Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich so viel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.
15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe Winterreifen für das Auto und meiner Frau zwei Extra-Schaufeln gekauft.
Dann den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.
16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh.
Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.
17. Dezember
Immer noch weit unter null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwo hinzukommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun, als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat!
Und ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!
20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen.Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass sie lügen. Hermann sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
22. Dezember
Hermann hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln.
Habe versucht für den Rest des Winters Hermann anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube, dass er lügt.
23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muss schaufeln!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.
24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, der kann was erleben. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße herunter gerast und wirft dann tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.
25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von dem Sch…… . Eingeschneit. Der Gedanke an Schaufeln lässt mein Blut kochen. Gott ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich habe ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muss, werde ich sie umbringen.
26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles ihre Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.
27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.
28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. Die Alte macht mich verrückt!!!
29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Hermann sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?
30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 EURO Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren.
25 Zentimeter vorhergesagt.
31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr schaufeln.
8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Aber warum bin ich an das Bett gefesselt?


